ASI: Busverbindung für Sensoren


Montage und Inbetriebnahme:

Entscheidende Kostenvorteile entstehen bei der Montage und Inbetriebnahme.
Bei Anwendung aller Möglichkeiten, die ASI bietet, entfallen bzw. verkürzen sich folgende Arbeiten:

  • Hutschienen ablängen und montieren
  • Klemmleisten montieren und bezeichnen
  • Kabel abmanteln
  • Adern anschließen und Aderendhülsen anbringen
  • Adern anschließen und bezeichnen
  • SPS-Ein/Ausgänge verdrahten
  • Fehlersuche bei der Inbetriebnahme
Die Installation eines ASI-Systems erfolgt in drei Schritten:
Schritt 1
Programmierung der Teilnehmer (Slaves)

Der ASI-Slave (Sensor mit integriertem Slave oder Koppelmodul) wird auf das Programmiergerät (PG) aufgesteckt. Am PG wird die Adresse eingestellt und durch Betätigen der PRG-Taste an den Slave übertragen. Die korrekte Programmierung wird optisch bestätigt.
Zur Kontrolle kann die Adresse mit der LOAD-Taste ausgelesen werden.

  Schritt 2
Montage und Verkabelung der Teilnehmer

Die Sensoren und Aktuatoren werden wie bisher montiert. Die Busleitung wird mit Hilfe der Durchdringungstechnik angeschlossen und mit dem restlichen Bussystem an beliebiger Stelle verbunden. Das Netzteil wird einfach mit an das Bussystem angeschlossen.

Schritt 3
Konfiguration des Masters:

Der Master wird anstelle der E/A-Karte in die SPS gesteckt, mit dem übrigen Bussystem verbunden und in Betrieb genommen.
Die angeschlossenen ASI-Teilnehmer und ihre Konfiguration werden im Master gespeichert. Hierfür gibt es zwei Möglichkeiten:



a)
Der Master ermittelt selbständig, welche Slaves angeschlossen sind (und merkt sich diese auch)
Durch einen Funktionsaufruf des Masters werden die Angeschlossenen ASI-Teilnehmer und ihre Konfiguration ermittelt und in der „List der projektierten Slaves" gespeichert. Anhand dieser nicht flüchtigen gespeicherten Liste stellt der Master später im Betrieb fest welche Teilnehmer angeschlossen sein sollen. Die in der Liste aufgeführten Teilnehmer werden den E/A-Adressen, die der Master in der Steuerung belegt, zugewiesen.


b)
Dem Master wird mitgeteilt, welche Slaves vorgesehen sind
Bei der Anlagenplanung wird festgestellt, welche Teilnehmer verwendet werden sollen und welche Adressen sie erhalten. Damit sind auch der ID-Code und die E/A-Konfiguration der Teilnehmer festgelegt. Diese Daten werden mit Hilfe der Projektierungssoftware über die SPS im ASI-Master nichtflüchtig gespeichert. Der Master vergleicht die Liste der projektierten Slaves mit den tatsächlich angeschlossenen Slaves. Dadurch werden falsch adressierte oder fehlende Slaves erkannt.

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