ASI:
Busverbindung für Sensoren
Master-Slave
Kommunikation im Detail:
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1.
Telegrammstruktur:
ASI
verfolgt ein strenges
Single-Master-Konzept. Masteraufruf und -antwort des
aufzurufenden Teilnehmers wechseln sich innerhalb eines
Zyklusses ab. Die Slaves werden der Reihe nach abgefragt.
Verfahren zur Steuerung und Überprüfung der
Sendeberechtigung können somit entfallen. Masteraufruf:
Das Telegramm des Masteraufrufs
besteht aus einem Steuerbit, der gerufenen Slaveadresse,
einem Informationsteil und einem Paritybit, sowie Start-
und Endebit zur Synchronisation.
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| St |
SB |
A4 |
A3 |
A2 |
A1 |
A0 |
I4 |
I3 |
I2 |
I1 |
I0 |
PB |
EB |
St = Startbit
SB = Steuerbit
A4... A0 = Slaveadresse
I4... I0 = Informationen
PB = Paritybit
EB = Endebit
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Die Funktionen der Bitfelder im
Masteraufruf sind wie folgt festgelegt:
| Bitfelder |
Bedeutung |
Anerkennung |
| ST: |
Startbit |
Kennzeichen
für den Beginn des Masteraufrufs
0 = Start des Masteraufrufs
1 = inaktiv, keine Übertragung |
| SB: |
Steuerbit |
Kennzeichen
für die Übertragung von Daten/Parametern oder
Kommandos
0 = Daten / Parameterübertragung
1 = Kommandoübertragung im Informationsteil |
| A0...A4 |
Adresse (5 Bit) |
zur
Auswahl des angesprochenen Slaves
00H = Nulladresse, Voreinstellung für
fabrikneuen ASI-Slave
01H..1FH = ASI-Slave 1 bis ASI-Slave 31 |
| I0.. I4: |
Informationsteil |
Diese
5 Bit enthalten je nach Aufruftyp die
Informationen, die an den ASI-Slave übermittelt
werden |
| PB: |
Paritybit |
Zur
Überprüfung des Masteraufrufes im Empfänger
wird die Parität der vorangehenden Bits ohne
Startbit markiert. Das Paritybit ergänzt den
Masteraufruf so, daß mit ihm eine gerade Anzahl
von 1-Symbolen ohne Endebit im
Masteraufruf enthalten ist.
0 = gerade Anzahl von 1-Symbolen
1 = ungerade Anzahl von 1-Symbolen |
| EB: |
Endebit |
Kennzeichen
für das Ende des Masteraufrufs
0 = nicht erlaubt
1 = Stopmarkierung |
Slaveantwort:
Die Antwort besteht aus dem Start-,
Parity- und Endebit sowie einem 4 Bit breitem
Informationsteil
Die Funktionen der Bitfelder in der
Slaveantwort sind wie folgt festgelegt:
| Bitfeld |
Bedeutung
|
Anmerkung |
| ST: |
Startbit |
Kennzeichen
für den Beginn der Slaveantwort
0 = Start der Slaveantwort
1 = inaktivi, keine Übertragung |
| I0..I3: |
Informationsteil |
Diese
4 Bit enthalten je nach Aufruftyp die
Informationen, die an den Master übermittelt
werden sollen. Einzelheiten sind bei dem
jeweiligen Aufruftyp beschrieben. Zur
Überprüfung der Slaveantwort im Master wird die
Parität der Informationsbits ohne Start- und
Endebit markiert. Das Paritybit ergänzt die
Slaveantwort so, daß mit ihm eine gerade Anzahl
von 1-Symbolen ohne Endebit in der
Slaveantwort enthalten ist |
| PB: |
Paritybit |
0 =
gerade Anzahl von 1-Symbolen
1 = ungerade Anzahl von 1-Symbolen |
| EB: |
Endebit |
0 =
nicht erlaubt
1 = Stopmarkierung |
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2.
Kodierungs- und
Übertragungsverfahren:
ASI
ist ein sicheres und
wartungsfreundliches System. Einen wesentlichen Beitrag
dazu liefert das gewählte Kodierungs- und
Übertragungsverfahren.
Zunächst werden die zu übermittelnden Daten nach
Manchester kodiert, d.h. in der Mitte jeder logischen 0
erfolgt ein Übergang von 1 --> 0 und in der Mitte
jeder logischen 1 ein Übergang von 0 --> 1 . Der
Vorteil dieser Kodierung liegt darin, daß während der
Übertragung eines jeden Bits mindestens ein Übergang
auftritt. Somit kann eine Zeitüberwachung zur
Fehlererkennung vorgenommen werden. Anschließend wird
die zu übertragende Information auf die
Bus-Gleichspannung aufmoduliert. Durch die Einprägung
eines Stromes durch den Sender entsteht auf dem Bus ein
sin2-förmiges Spannungssignal mit
alternierender Pulsfolge.
Dieses Verfahren wird auch Alternierende Puls-Modulation
(APM) genannt.
Der Empfänger gewinnt aus den Pulsen mit Hilfe zweier
Komparatoren das manchesterkodierte Signal zurück und
kann dieses nun wiederum zum ursprünglichen Datum
dekodieren.
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Montage und Inbetriebnahme
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