ASI: Busverbindung für Sensoren


ASI
Slaves

Die an die ASI-Leitung angeschlossenen Sensoren und Aktuatoren müssen die Aufrufe des ASI-Masters verstehen und Daten an diesen übertragen können. Diese Aufgabe übernimmt der ASI-Slave. ASI-Slaves sind passive Teilnehmer und antworten nur, wenn sie vom Master angesprochen werden.
Jeder Slave verfügt dazu über eine eigene Adresse. Diese ist bei Auslieferung auf „0" gesetzt. Vor dem Betrieb eines ASI-Systems muß jedem Slave eine gültige Adresse (zwischen 1 und 31) zugewiesen werden. Die Adressierung erfolgt durch ein spezielles Programmiergerät.
Die Elektronik des ASI-Slaves ist nahezu komplett in einem hochintegrierten Schaltkreis untergebracht.

Er verfügt über vier Datenleitungen und vier Parameterleitungen. Pro Slave und Zyklus werden über die Datenleitungen 4 Bit übertragen, die unterschiedlich nutzbar sind, bei Lichtschranken mit integriertem Slave, beispielsweise für den Schalt- und Warnausgang, für die Bereitschaftsanzeige und zur Steuerung des Testeingangs mit dem der Sender kurzzeitig abgeschaltet werden kann.
Bei Geräten mit integriertem Slave lassen sich zusätzlich 4 Bit über die Parameterleitung übertragen. Damit können Sensoren oder Aktuatoren parametriert werden.
Alternativ kann ein Slave aber auch über Koppelmodule vier rein binäre Geräte versorgen. Dadurch können bis zu 124 Sensoren / Aktuatoren (ohne integrierten ASI-Slave) Angeschlossen werden. Es kann dann aber jeweils nur ein Ein- bzw. Ausgang (z.B. Schaltausgang) pro Gerät verwendet werden.
Der ASI-Slave bietet verschiedene Anwendungsmöglichkeiten:

1. Integrierter ASI-Slave:
Der ASI-Slave wird komplett in den Sensor / Aktuator integriert.
Über eine spezielle ASI Busklemme wird der Teilnehmer einfach und schnell in das Bussystem eingebunden.

2. ASI-Koppelmodule:

Koppelmodule sind die einfachste Art, die große Anzahl an verfügbaren Sensoren und Aktuatoren busfähig zu machen. An die Koppelmodule können einzelne oder bis zu vier konventionelle Sensoren angeschlossen werden. Dazu werden Steckverbinder, wir der weitverbreitete M12-Rundstecker, verwendet.

Die Koppelmodule bestehen aus verschiedenen Ober- und Unterteilen, die beliebig miteinander kombiniert werden können. Die Unterteile können aufgeschraubt oder auf 35 mm Hutschienen aufgeschnappt werden.

Die Oberteile werden mit verschiedenen Ein-/Ausgangangskonfigurationen angeboten. Die Elektronik (Slave-Schaltung) ist im Oberteil untergebracht.

Die Energieversorgung der angeschlossenen Sensoren/Aktuatoren erfolgt über das Koppelmodul (24 V, bis 100 mA). Endgeräte mit höherem Leistungsbedarf benötigen eine externe Hilfsspannungsversorgung. Diese kann direkt an das Koppelmodul angeschlossen werden. Dafür werden Koppelmodule mit einer zusätzlichen M12-Rundsteckverbindung benötigt.


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